Im Allgemeinen ist es so, dass "Scheine" den Wert auf dem Arbeitsmarkt eines/r Fachmanns/-frau drastisch erhöhen. Es ist aber auch so, dass sie nicht direkt der Nachweis der tatsächlichen Fähigkeiten sein müssen. In der heutigen Gesellschaft (das nicht nur in Deutschland, sondern vor allem in den USA oder UK) ist das so, dass der Wert einer Fachkraft auf dem Arbeitsmarkt NUR nach den Scheinen geschätzt wird.
Dem steht die Einstellung vieler Techniker und Spezialisten entgegen, die davon ausgehen, dass wenn sie eine Sache gut oder sehr gut können, sind sie genau so viel Wert wie einer mit "Scheinen". Das ist in der Regel auch so, aber diese Einstellung |  | eignet sich leider nicht für alle bzw. nicht für alle Lebenssituationen. Wenn so eine Person eine feste und sichere Anstellung besitzt oder bei Bewerbungen immer auf sehr kompetente und erfahrene Personalleiter mit guten Menschenkenntnissen trifft, dann brauchen sie keine Zertifikate…
…aber mal ehrlich, sind die Ansprechpartner immer so, wie oben beschrieben? Sicherlich nicht! Und selbst bei einer "guten Stelle" könnte ja ein Moment kommen wo sich das Unternehmen entscheiden müsste, wen sie behalten und wenn sie gehen lassen müssen. Spätestens dann würde man schlechte Karten haben, wenn man "nackt", oder Nachweise eigenes Potentials, da stehen würde, oder? |