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Zu Pflichtaufgaben bei einer Vorbereitung zu einem Examen gehört auch das Studieren der möglichen Fragen, die in der Prüfung kommen könnten - ich habe es richtig geschrieben: "kommen könnten", denn die Hersteller veröffentlichen ihre Fragen nicht.

Es gibt zwar auf dem Markt einige Produkte wie Software, Bücher oder Online-Angebote,

die die Prüfungsfragen anbieten und der direkten Prüfungsvorbereitung dienen sollen. Die Produkte bieten aber nicht die Original-Testfragen, sondern nur solche, die sehr ähnlich den tatsächlichen Fragen sind. Die Fragen und vor allem die Antworten und deren Richtigkeit werden dort erläutert und begründet. Daraus kann man gut lernen.

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Anders die Braindumps. Braindumps die Fragen, die ein Testkandidat sich während der Prüfung gemerkt hat und seine Erinnerungen anderen Kandidaten zur Verfügung stellt. In der Regel passiert das durch diverse Websites.

Hierbei kann man sich schon denken, dass die Antworten, wenn es welche überhaupt gibt, nicht so "direkt" genommen werden dürfen, wie das bei den Büchern o. ä. der Fall ist. Durch diese Tatsache ergibt sich ein paar Nachteile und ein Vorteile.

Der Nachteil ist, dass man sich nicht auf die Fragen und nicht auf die Antworten verlassen kann, auch wenn der Testkandidat schließlich bestanden hat, denn ausgerechnet diese Frage könnte er ja vermasselt haben.

Die Vorteile sind vor allem zwei.
Einerseits kann man dadurch die "Fragen-Philosophie" kennen lernen. Das ist sehr wichtig und wenn man die Philosophie begreift, dann hat man schon Halb-Gewonnnen. Diese Tatsache betrifft alle Hersteller ohne Ausnahme. Es könnte nämlich passieren, dass

bei einer Frage alle Antworten richtig erscheinen, aber nach der Hersteller-Philosophie wäre nur eine oder zwei richtig.
Andererseits gewinnt man durch diese Braindumps-Fragen einen Überblick, über das, was für Themengebiete in der Prüfung vorkommen. Dadurch wird man dazu gezwungen, die Themen, die noch nicht "sitzen" nachzuarbeiten…

…und das ist die wirkliche Aufgabe von Braindumps!

Diese Erfahrung habe ich schließlich bei allen meinen Examen gemacht. Diese Erfahrung gebe ich auch meinen Teilnehmern in meinen Seminaren weiter. Die Praxis zeigt mir auch, dass das absolut die richtige Strategie ist, also:

Wichtig!

Die Fragen sollten Sie nicht deshalb durcharbeiten, um zu wissen welche Fragen kommen, sondern vor allem um eigene Lücken aufzuspüren und auszufüllen und auch um die "Philosophie" der Fragestellungen kennen zu lernen. Bei den Fragen in der Prüfung ist es nicht wichtig "Worum geht es hier?", sondern "Was will eigentlich der Hersteller von mir?".

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